Was macht Toi Mon Endo?

Toi Mon Endo ist der belgische Expertenverband, der sich der Endometriose widmet.

Gegründet im Jahr 2020 von Laura Lequeu.



Seine Mission ist der Aufbau eines kollaborativen Ökosystems, das die Versorgung verbessert.

Sensibilisierung und Forschung im Bereich der Endometriose.

Die Hauptaufgabe besteht darin, das Bewusstsein für Endometriose bei Teenagern (ab 14 Jahren) durch spielerische und lehrreiche Ansätze zu schärfen, die sowohl in strukturierten Umgebungen (wie Schulen) als auch in nicht strukturierten Jugendeinrichtungen (Jugendzentren, Jugendbewegungen usw.) angeboten werden.


Laura war schon immer der Überzeugung, dass die Bekämpfung des Problems an der Wurzel dazu beitragen kann, aggressivere Formen der Endometriose zu verhindern und eine langfristige Sensibilisierung des Nervensystems zu reduzieren, indem eine frühere Erkennung und Behandlung der Krankheit ermöglicht wird.


Im Laufe der Zeit wurde jedoch deutlich, dass ein sinnvoller Wandel die Schaffung eines förderlichen Umfelds erforderte. Dies bedeutete, die Aufklärungsarbeit über junge Menschen hinaus auf Angehörige der Gesundheitsberufe auszuweiten und sich politisch für Gesetzesänderungen und die Sicherung der Patientenrechte einzusetzen.

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Seitdem hat Toi Mon Endo seinen Wirkungsbereich und seine Bedeutung auf verschiedenen Ebenen erweitert.

Hier einige der wichtigsten Errungenschaften seit der Gründung:

  • 06.04.2026 – Erstes offizielles Schulungsprogramm in Belgien für Familienplanungszentren

    Dank staatlicher Förderung und der wertvollen Unterstützung von Medtronic, einem der Partner von TME, konnte Toi Mon Endo das erste hybride Ausbildungsprogramm in Belgien entwickeln, das sich der Endometriose widmet.


    Dieses Programm wurde in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Komitee von TME entwickelt, das sich aus international anerkannten Experten zusammensetzt und somit sowohl medizinische Strenge als auch praktische Relevanz gewährleistet.


    Die in der Branche mit Spannung erwartete Schulung wird im April 2026 offiziell über Toi Mon Endo starten.


    Weitere Informationen folgen in Kürze.

  • 04.05.2026 – Lernspiel zum Thema Endometriose

    Dank zusätzlicher staatlicher Fördermittel konnte Toi Mon Endo das erste pädagogische Brettspiel zum Thema Endometriose entwickeln.


    Das Spiel wurde für Kinder ab 10 Jahren entwickelt und bietet eine spielerische und leicht zugängliche Möglichkeit, mehr über Endometriose zu erfahren, ohne sie zu dramatisieren oder Angst zu schüren. Es dient als erste, altersgerechte Einführung in das Thema und hilft Kindern und Jugendlichen, die Erkrankung auf einfache und konstruktive Weise zu verstehen.


    Die Inhalte wurden wissenschaftlich validiert und tragen das EVRAS-Qualitätssiegel, was sowohl pädagogische Strenge als auch pädagogische Relevanz gewährleistet.


    Die offizielle Veröffentlichung ist für Mai 2026 geplant.


    Weitere Informationen folgen in Kürze.

  • 27.02.2026 – Eröffnung des sicheren Ortes

    Eröffnung des Toi Mon Endo Safe Place – in Kürze

  • 09.10.2025 - Nationale Lotterie

    Über ein Jahr lang nahm Toi Mon Endo an einem nationalen Wettbewerb der belgischen Nationallotterie teil.


    Die Initiative basierte auf Abstimmungen der Gemeinde, und die Gemeinde von Toi Mon Endo hat sich zahlreich beteiligt.


    Nach monatelanger Mobilisierung, Engagement und gemeinsamer Anstrengung erhielt die Organisation mehr als 33.000 €. Diese Mittel erwiesen sich als unschätzbar wertvoll für die Renovierung des Schutzraums und trugen direkt zur Umgestaltung des Raumes bei.


    Über die finanzielle Unterstützung hinaus symbolisierte diese Errungenschaft etwas Tieferes: Vertrauen. Sie demonstrierte die Stärke und das Engagement einer Gemeinschaft, die an strukturellen Wandel glaubt.


    Zusammengenommen trug diese Unterstützung dazu bei, eine Vision in die Realität umzusetzen.

  • 15.09.2025 – Sicherer Ort Toi Mon Endo

    Es war der Tag, an dem Toi Mon Endo die Schlüssel zu seinem Safe Place erhielt: dem ersten nicht-klinischen, zu 100 % gemeinnützigen Ort in Belgien, der sich ausschließlich der Prävention, Aufklärung, Unterstützung und Beratung im Bereich Endometriose widmet.


    Dies war ein bedeutender Fortschritt für das Anliegen. Zum ersten Mal in Belgien wurde ein physischer Raum außerhalb des medizinischen Systems speziell für Menschen mit Endometriose und ihre Angehörigen geschaffen.


    The Safe Place bietet kostenlose, hybride Unterstützungsangebote (vor Ort und telefonisch) für alle, die von Endometriose betroffen sind oder Beratung benötigen. Zudem finden dort thematische Workshops statt, die unter anderem den Umgang mit der Erkrankung erleichtern.


    Mehr als nur ein Ort – es ist ein Raum, der Begegnung, Unterstützung und Stärkung fördert. Er verkörpert das Herzstück der Mission von Toi Mon Endo.


    Das Projekt erforderte mehr als fünf Monate Renovierungsarbeiten, bevor es im Februar 2026 seine Pforten öffnete und eine Vision in ein greifbares, einladendes und strukturiertes Umfeld verwandelte, das der Gemeinschaft und der Fürsorge gewidmet ist.

  • 27.03.2025 – Offizieller Kinostart unseres Films „Hinter dem Lächeln“

    Endometriose: 200 Millionen unsichtbare Geschichten


    Anlässlich des Welt-Endometriose-Tages, der jährlich am 28. März stattfindet, feierte Toi Mon Endo mit „Behind the Smile“ die offizielle Premiere im Kino und markierte damit den offiziellen Kinostart des Films.


    Der Abend begann mit einer exklusiven Vorpremiere (300 Personen, innerhalb von 24 Stunden ausverkauft), gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Experten und wichtigen Akteuren. Es war mehr als eine Filmpremiere – es war ein gemeinsames Ereignis der Anerkennung, des Dialogs und der Sichtbarkeit. Patientinnen, Angehörige, medizinisches Fachpersonal, politische Entscheidungsträger, Unternehmensvertreter und Medienvertreter kamen zusammen, um Endometriose in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.


    Dieser 29-minütige lehrreiche Dokumentarfilm beleuchtet die Endometriose, eine Erkrankung, die viel zu oft unsichtbar und missverstanden bleibt.


    Die Geschichte handelt von Lara, einem leidenschaftlichen Teenager-Mädchen, dessen Alltag durch starke und unerklärliche Menstruationsschmerzen aus den Fugen gerät. Während sie Schule, Freundschaften und die Vorbereitung auf einen Auftritt meistert, erfährt sie schließlich, dass sie an Endometriose leidet. Der Film zeigt anhand ihrer Diagnose und ihrer Stärke, mit der sie die Krankheit bewältigt, eine Realität, die jede zehnte Frau betrifft, und vermittelt eine Botschaft der Aufklärung, Stärke und Hoffnung mit dem Ziel, Endometriose zu enttabuisieren.


    Der Film beleuchtet eine Realität, von der schätzungsweise 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit betroffen sind.


    Das Projekt ist mehr als nur ein fiktives Werk; es ist eine Form des Widerstands gegen die Unsichtbarmachung der Krankheit.


    Wie Laura Lequeu, Gründerin von Toi Mon Endo, erklärt:


    „Behind the Smile ist mehr als ein Film, es ist ein Bekenntnis dazu, Endometriose sichtbar zu machen, das Bewusstsein dafür zu schärfen und die Denkweise zu verändern.“


    Auf der untenstehenden Seite können Sie sich das offizielle Aftermovie der Premiere und den Trailer zum Film ansehen.

    Trailer Aftermovie
  • 25.03.2025 – Endometriose-Konferenz in Gebärdensprache

    Inklusivität war schon immer ein zentraler Wert für Toi Mon Endo.


    In Zusammenarbeit mit SignEvras (einer Organisation, die sich auf die Durchführung von Aufklärungsprogrammen in Gebärdensprache spezialisiert hat) organisierte Toi Mon Endo die erste Endometriose-Konferenz, die in Gebärdensprache zugänglich war, im HUB Erasme.


    Diese Initiative war ein wichtiger Schritt, um eine weitere Hürde im Bewusstsein für Endometriose abzubauen. Der Zugang zu Gesundheitsinformationen sollte niemals ein Privileg sein. Niemand sollte aufgrund von Kommunikationsbarrieren ausgeschlossen werden.


    Die Veranstaltung war eindrucksvoll, bedeutungsvoll und stand im Einklang mit dem Engagement von TME, sicherzustellen, dass Bewusstsein, Bildung und Dialog für alle zugänglich sind.

  • 04.04.2024 – Die KCE-Studie

    Um diesen Meilenstein vollständig zu verstehen, müssen wir zum 15. Juli 2022 zurückgehen.


    An diesem Tag reichte Laura zusammen mit Professor Maxime Fastrez, PhD (Endometriose-Experte, Direktor der Endometriose-Klinik am HUB Erasme und Präsident des Königlichen Kollegiums der französischsprachigen Geburtshelfer und Gynäkologen Belgiens) und Delphine Langlois, einer wichtigen Mitwirkenden an der Entwicklung von Toi Mon Endo, einen formellen Studienantrag beim Belgischen Zentrum für Gesundheitswissen (KCE) ein.


    Das KCE (Föderales Kompetenzzentrum für Gesundheitswesen) ist eine unabhängige Bundesinstitution, die für die Erstellung evidenzbasierter Forschung zur Gestaltung der Gesundheitspolitik in Belgien zuständig ist.


    Das Ziel des Antrags war klar: die Festlegung nationaler Kriterien für die Akkreditierung von Endometriosekliniken.


    Eine der größten Herausforderungen in der Endometriosebehandlung besteht darin, dass sich jeder als „Experte“ für diese Erkrankung ausgeben kann, die Realität aber weitaus komplexer ist. Allzu oft sind es die Patientinnen, die die Folgen unzureichender Expertise, verzögerter Diagnosen und mangelhafter Behandlung tragen müssen.


    Die Schaffung standardisierter Kriterien für spezialisierte Endometriosezentren war daher ein entscheidender Bestandteil des zu schaffenden Ökosystems.


    Der Studienantrag wurde angenommen, eine historische Premiere in Belgien.


    Der Bericht wurde offiziell am 4. April 2024 veröffentlicht und markierte den Beginn der strukturierten Entwicklung eines nationalen Endometrioseplans für Belgien, einer Initiative, die aus der Arbeit von Toi Mon Endo hervorgegangen ist.


    Heute gehört Laura der Expertengruppe an, die für die Ausarbeitung dieses nationalen Plans verantwortlich ist, dessen Umsetzung bis 2028 erwartet wird.


    Nach jahrelangem Einsatz, systemischer Arbeit und Beharrlichkeit werden nun endlich die Grundlagen für eine nationale Reform gelegt.

  • 01.01.2024 – Eine neue visuelle Identität

    Mit dem Wachstum von Toi Mon Endo entwickelte sich die Organisation über ihre Gründerin hinaus. Was anfangs vollständig von Laura getragen worden war, hatte sich nun zu einer strukturierten Initiative entwickelt, die von einem Team unterstützt wurde.


    Da die Organisation dank erhöhter Fördermittel ihre Kapazitäten ausbauen konnte, wurde deutlich, dass auch die visuelle Identität weiterentwickelt werden musste. Das bisherige Branding spiegelte das Fachwissen, die institutionelle Glaubwürdigkeit und die systemische Wirkung von Toi Mon Endo nicht mehr vollständig wider.


    Es wurde beschlossen, die visuelle Identität nicht einfach nur aus ästhetischen Gründen neu zu gestalten, sondern um sie strategisch an das Wachstum und die professionelle Positionierung des Unternehmens anzupassen.


    Es erwies sich als wichtiger und erfolgreicher Schritt, der sowohl die Glaubwürdigkeit als auch die Anerkennung stärkte, während Toi Mon Endo seine Wirkung weiter ausbaute.

  • 01.09.2023 – Erhalt des EVRAS-Qualitätslabels

    Toi Mon Endo wurde mit dem EVRAS-Label ausgezeichnet, einem in Belgien anerkannten Qualitäts- und Akkreditierungsrahmen für Organisationen, die Bildungsprogramme an Schulen anbieten.


    EVRAS (Éducation à la Vie Relationnelle, Affective et Sexuelle) ist ein nationaler Standard, der die pädagogische Relevanz, die wissenschaftliche Genauigkeit und die Bildungsqualität von Sensibilisierungsinitiativen für junge Menschen bewertet.


    Mit diesem Label wurde bestätigt, dass die schulbasierten Programme von Toi Mon Endo offiziell geprüft, validiert und hinsichtlich ihrer methodischen Strenge und Expertise anerkannt wurden.


    Diese Anerkennung stärkte die Glaubwürdigkeit der Organisation erheblich und trug zur kontinuierlichen Erweiterung ihrer Bildungsaktivitäten bei.


    Zum Zeitpunkt der Auszeichnung hatte Toi Mon Endo bereits Workshops an mehr als 60 Schulen durchgeführt und über 10.000 Schüler erreicht. Seitdem sind diese Zahlen exponentiell gestiegen.

  • 31.05.2023 – Politischer Kommentar

    Nach drei Jahren des Bestehens, trotz messbarer Erfolge und anhaltender nationaler Bemühungen, wurden die staatlichen Fördermittel für Toi Mon Endo nicht erhöht.


    Die Stagnation spiegelte ein umfassenderes Problem wider: einen Mangel an institutioneller Anerkennung, nicht nur des Ausmaßes der Endometriose als Problem der öffentlichen Gesundheit, sondern auch der von der Organisation geleisteten Strukturarbeit.


    Anstatt zu schweigen, entschied sich Laura, die Situation öffentlich anzusprechen.


    Sie veröffentlichte einen politischen Meinungsbeitrag, in dem sie die Verzögerungen bei der Finanzierung, die unzureichende Ressourcenbereitstellung und die systembedingte Diskrepanz zwischen öffentlicher Debatte und finanzieller Zusage offen ansprach. Nichts wurde ausgelassen.


    Die Reaktion erfolgte umgehend. Die politischen Entscheidungsträger reagierten. Die Diskussionen wurden wieder aufgenommen.


    Die Finanzierung wurde anschließend strukturell und nachhaltig erhöht.


    Es ging nicht um Konfrontation um der Sichtbarkeit willen, sondern um Verantwortlichkeit im Dienste der Sache.

  • 28.03.2023 - "Unter der Gürtellinie"

    Ende 2022 wurde der Dokumentarfilm Below The Belt (Regie und Produktion: Shannon Cohn, Executive Producer: Hillary Rodham Clinton) international veröffentlicht. Er bietet einen eindringlichen Einblick in die Realität des Lebens mit Endometriose anhand der Geschichten mehrerer von der Krankheit betroffener Personen.


    Laura erkannte die Bedeutung und den pädagogischen Wert des Films und beschloss, die belgische Premiere zu organisieren. In Zusammenarbeit mit EndoWhat brachte sie dieses wichtige Werk nach Belgien. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: 400 Besucher, darunter Patienten, Angehörige, medizinisches Fachpersonal, Unternehmensvertreter, politische Entscheidungsträger und Medienvertreter, waren bis auf den letzten Platz vertreten.


    Im Anschluss an die Filmvorführung fand eine Podiumsdiskussion mit Experten statt, wodurch ein eindrucksvolles gemeinsames Erlebnis entstand, das nicht nur die Endometriose in den Fokus rückte, sondern auch die Sichtbarkeit der Arbeit und Mission von Toi Mon Endo stärkte.


    Für Laura und die Organisation war dies ein entscheidender Moment, der zeigte, wie Storytelling und gesellschaftliches Engagement verschiedene Interessengruppen vereinen und das öffentliche Verständnis von Endometriose vertiefen können.

  • 29.03.2023 - Dreharbeiten zu einer chirurgischen Mini-Dokumentation

    Jahrelang wurde Endometriose als eine „unsichtbare Krankheit“ bezeichnet. Laura war der Meinung, es sei an der Zeit, diese Sichtweise in Frage zu stellen.


    Mit Toi Mon Endo verfolgte sie nicht nur das Ziel, das Bewusstsein für diese Erkrankung zu schärfen, sondern auch Betroffene zu stärken. Allzu oft unterziehen sich Patienten Behandlungen und Operationen, ohne vollständig zu verstehen, was in ihrem Körper vor sich geht.


    In Zusammenarbeit mit Professor Maxime Fastrez, PhD, Experte für Endometriose, Direktor der Endometriose-Klinik am HUB Erasme und Präsident des Königlichen Kollegiums der französischsprachigen Geburtshelfer und Gynäkologen Belgiens (CRGOLFB), betrat Laura den Operationssaal, um eine gesamte Operation von Anfang bis Ende zu filmen.


    Jeder einzelne Schritt wurde detailliert dokumentiert und erläutert, mit dem Ziel, den Patientinnen größtmögliche Klarheit über chirurgische Eingriffe, Therapieoptionen und die Realität der Endometriose zu verschaffen.


    Der Kurzfilm war ein großer Erfolg und hilft auch heute noch vielen Patienten, ihre Behandlungswege und die Krankheit selbst besser zu verstehen.


    Für Laura war diese Erfahrung ebenfalls prägend. Die Krankheit direkt mitzuerleben (sie zu sehen, ihre physische Realität zu verstehen), stärkte ihre Expertise und vertiefte ihr Engagement.


    Es war eindrucksvoll. Es war notwendig. Für die TME-Community und für Laura selbst.

  • 28.09.2022 – Erste Anhörung im Bundesparlament

    Zum ersten Mal überhaupt wurde die Endometriose in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundesparlaments formell thematisiert.


    Toi Mon Endo wurde nicht einfach nur eingeladen, Laura beantragte diese Anhörung formell. Sie war der festen Überzeugung, dass politische Entscheidungsträger, um sinnvolle parlamentarische Arbeit leisten zu können, zunächst die Lebensrealität der Betroffenen verstehen müssten.


    Am 28. September 2022 wurde diese Forderung Wirklichkeit. Zum ersten Mal wurde Endometriose in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundesparlaments formell thematisiert.


    Laura schilderte die unerfüllten Bedürfnisse, die strukturellen Lücken und die täglichen Herausforderungen, mit denen Menschen mit Endometriose konfrontiert sind.


    Es markierte einen Wendepunkt, einen Moment, in dem die gelebte Erfahrung Eingang in die institutionelle Debatte fand, nicht zufällig, sondern durch bewusstes Handeln.

  • 03.02.2022 - Erster Entschließungsvorschlag

    Nach monatelangem, beharrlichem politischen Engagement (ein Bereich, in dem sich ihr akademischer Hintergrund als unschätzbar wertvoll erwies) wurde das Wort Endometriose schließlich zum ersten Mal in einem belgischen Parlament ausgesprochen.


    Innerhalb von anderthalb Jahren wurden die ersten Resolutionsvorschläge formell eingebracht. Dies war ein wichtiger Meilenstein. Erstmals befassten sich die Behörden offiziell mit Endometriose als strukturellem Problem der öffentlichen Gesundheit.


    Laura arbeitete strikt überparteilich und kooperierte mit politischen Parteien. Priorität hatte nie die politische Ausrichtung, sondern die Verankerung der Endometriose auf der nationalen Agenda und die Aufforderung an Institutionen, sich einer lange vernachlässigten Realität zu stellen.


    Die Strategie hat sich ausgezahlt. Nicht nur ein, sondern neun Resolutionsvorschläge wurden eingereicht, zur Abstimmung gestellt und einstimmig angenommen.


    Dies markierte einen historischen Schritt nach vorn für die Rechte und die Anerkennung von Menschen, die in Belgien an Endometriose leiden.

  • 18.10.2021 – Erste Schulinformation

    Dies war der Moment, als die ersten spielerischen und lehrreichen Sensibilisierungsworkshops an Schulen ins Leben gerufen wurden.


    Nur ein Jahr nach ihrer Gründung, im Juli 2021, erhielt Toi Mon Endo ihre erste öffentliche Förderung: 31.000 € (Laura erreichte das von ihr gesteckte Ziel innerhalb eines Jahres, obwohl dies umfangreiche politische Lobbyarbeit, strategische Verhandlungen und unerschütterliche Beharrlichkeit erforderte).


    Aus staatlicher Sicht war es ein bescheidener Betrag. Für die Erforschung der Endometriose war es jedoch ein historischer Meilenstein. Es war das allererste Mal, dass in Belgien öffentliche Gelder für die Endometrioseforschung bereitgestellt wurden.


    Mit dieser Unterstützung entwickelte Laura Informationsbroschüren, Aufklärungsmaterialien und Schulprogramme. Nichts entstand im Alleingang: Von Anfang an umgab sie sich mit einem wissenschaftlichen Beirat, um die medizinische Korrektheit aller von Toi Mon Endo produzierten Inhalte zu gewährleisten.


    Innerhalb weniger Monate besuchte Laura über 25 Schulen und erreichte mehr als 4.500 Schüler. Es war mehr als nur ein Projekt, es fühlte sich wie eine Lebensaufgabe an. So fing alles an.


    Heute verfügt Toi Mon Endo über ein Team, das sich diesen Bildungsprogrammen widmet. Doch in den ersten beiden Jahren war Laura persönlich vor Ort präsent, leitete Workshops, sensibilisierte die Öffentlichkeit, hörte zu, beobachtete und verstand die Lebensrealität und Bedürfnisse junger Menschen, um die Arbeit der Organisation kontinuierlich zu verbessern und zu stärken.

  • 15.07.2020 - Gründung

    Mit der offiziellen Gründung von Toi Mon Endo durch Laura Lequeu und der Veröffentlichung im „Moniteur Belge“ begann ein neues Kapitel.


    Was als zutiefst persönliches Anliegen begonnen hatte, war nun zu einer öffentlichen Verantwortung geworden. Laura setzte sich eine klare Frist: ein Jahr, um die staatliche Finanzierung sicherzustellen und die Arbeit des Vereins strukturell zu verankern.


    In den ersten anderthalb Jahren investierte sie ihre gesamten Ersparnisse (die sie sich durch Studentenjobs verdient hatte) in den Aufbau der gemeinnützigen Organisation. Es gab keine Garantien, kein Sicherheitsnetz, nur Überzeugung und den Glauben, dass Endometriose mehr Aufmerksamkeit und strukturelle Veränderungen verdiente.


    Dies war nie als symbolische Interessenvertretung gedacht. Es ging darum, etwas Nachhaltiges aufzubauen, etwas, das in der Lage ist, Bewusstsein, Fürsorge und Politik in großem Umfang zu verändern.


    Das auf diesem Foto sichtbare Logo ist das vorherige Logo von Toi Mon Endo.