Laura Lequeu auf einen Blick
Unterstützung und Orientierung für Frauen mit Endometriose | Strategische Unterstützung für Organisationen
70+
Medienauftritte (TV, Radio, Presse & Podcasts)
110+
Workshops geleitet, Vorträge auf Konferenzen gehalten sowie als Speakerin für Unternehmen tätig
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Auszeichnungen: von ELLE Magazine als eine der „Women to Watch“ in Belgien genannt und RTBF Award „Breaking Taboos“
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Engagement auf politischer Ebene (Mitwirkung an der ersten Endometriose)
Gesetzgebung in Belgien
Von der eigenen Erfahrung zu echter Veränderung

Schon als kleines Mädchen sagte Laura zu ihren Eltern:
„Ich möchte die Welt zu einem besseren Ort machen.“
Sie hat immer daran geglaubt, dass Veränderung möglich ist.
Deshalb entschied sie sich für ein Studium der Politikwissenschaft. Ihr Traum war klar: eines Tages zur Armee gehen und für etwas dienen, das größer ist als sie selbst. Sie wollte dort sein, wo Veränderung entsteht. Sie wollte schützen, beitragen und Verantwortung übernehmen.
Doch das Leben hatte andere Pläne.
Der Weg änderte sich und das Schlachtfeld sah anders aus als erwartet.
Denn manchmal entsteht Veränderung nicht auf dem Weg, den wir uns ursprünglich vorgestellt haben.
Manchmal entsteht sie durch Durchhaltevermögen.
Durch Mut.
Und dadurch, dass man seine Stimme nutzt, selbst wenn der eigene Körper versucht, sie zum Schweigen zu bringen.
Indem man das aufbaut, was es bisher noch nicht gab.
Der Rest der Geschichte?
Sie ist nicht zur Armee gegangen.
Stattdessen widmet sie heute ihr Leben der Mission,
die Realität rund um Endometriose zu verändern.
Sieben Jahre lang bekam sie keine Diagnose. In dieser Zeit suchte sie 21 Gynäkolog.innen auf. Immer wieder hörte sie denselben Satz: „Menstruationsschmerzen sind normal.“
Also begann Laura selbst zu recherchieren und stellte schließlich selbst den Verdacht auf Endometriose. Eine explorative Laparoskopie im Jahr 2018 bestätigte die Diagnose schließlich offiziell. Es war einer dieser
surrealen Momente:
Nach der Operation aufzuwachen und Erleichterung und sogar Freude zu empfinden, nicht wegen des Eingriffs selbst, sondern weil es endlich einen Beweis gab.
Den Beweis, dass der Schmerz nicht nur in ihrem Kopf war.
Den Beweis, dass er real ist.
Den Beweis, dass sie nicht „verrückt“ ist.
In den folgenden Jahren wurde sie noch fünfmal operiert. Diese Geschichte ist Lauras Geschichte. Aber sie ist auch die Geschichte von 200 Millionen Frauen weltweit.
Eine Geschichte, die zeigt, wo das Gesundheitssystem Frauen immer noch im Stich lässt. Ein System, in dem chronische Schmerzen oft normalisiert, heruntergespielt und jahrelang unbehandelt bleiben.

Warum Toi Mon Endo NGO?
Im Jahr 2020, während des Lockdowns, merkte Laura, wie wenige Erfahrungsberichte über Endometriose es online auf Französisch gab.
Also entschied sie sich, ein einfaches YouTube-Video zu veröffentlichen und ihre eigene Geschichte zu erzählen.
Dieser Moment veränderte alles.
Die Statistik „1 von 10 Frauen“ war plötzlich nicht mehr nur eine Zahl.
Sie bekam Gesichter. Namen. Geschichten. Träume. Tränen.
Und immer mehr Nachrichten in ihrem Postfach.
Endometriose war keine abstrakte Statistik mehr.
Sie wurde zu einer gemeinsamen, spürbaren Realität.
Nach ihrem Studienabschluss im Juni 2020 gründete Laura im Juli Toi Mon Endo, um aus gelebten Erfahrungen Bewusstsein zu schaffen, sich für Betroffene einzusetzen und das Gesundheitssystem zu verändern.
Entschlossen, eine Krankheit sichtbar zu machen, die viel zu lange als unsichtbar galt.
Von Belgien in die Schweiz?
2022 entwickelte Laura eine besonders schwere Form von Endometriose, die ihren linken Ischiasnerv betraf. Mit gerade einmal 24 Jahren landete sie im Rollstuhl. Auf der Suche nach der richtigen Behandlung musste sie Grenzen überschreiten und fand schließlich die notwendige chirurgische Expertise in Zürich. Diese Operation schenkte ihr ihr Leben zurück.
Und wie es oft ist, wenn man Licht am Ende des Tunnels findet, entdeckte sie dort auch die Liebe und zog schließlich nach Zürich.
Nach mehreren Jahren intensiver Arbeit und Analyse der Endometriose-Landschaft, von der Perspektive der Patient.innen bis hin zu Institutionen und politischen Strukturen, weitet Laura ihre Arbeit ab März 2026 auf die Schweiz aus.
Neben der Leitung von Toi Mon Endo aus der Ferne startet sie ihre eigene unabhängige Mission: Sie entwickelt strategische Initiativen mit großer Wirkung und bietet Beratung sowie Unterstützung für Patientinnen, Institutionen, Krankenhäuser, Unternehmen und öffentliche Akteure.

Wie kann Laura dich unterstützen?
Was als persönliche Suche nach Antworten begann, ist heute eine klare Mission, um Versorgung, Prävention und Aufklärung zu Endometriose zu verändern und um sichtbar zu machen, was lange unsichtbar war.
Bist du bereit, gemeinsam neu zu denken, wie wir Endometriose angehen?


