Laura Lequeu auf einen Blick
Unterstützung und Beratung für Frauen mit Endometriose | Strategische Unterstützung für Organisationen
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Medienbeiträge (Fernsehen, Radio, Presse & Podcasts)
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Workshop-Leiter im Bildungsbereich, Konferenz- und Firmenredner
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Vom ELLE Magazin zu einer der vielversprechendsten Frauen Belgiens gekürt und mit dem RTBF-Preis „Tabus brechend“ ausgezeichnet.
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Parlamentarische Fürsprecherin, die maßgeblich an der Entstehung des ersten belgischen Endometriosegesetzes beteiligt war.
Von der persönlichen Reise zum öffentlichen Einfluss

Schon als kleines Mädchen erzählte Laura ihren Eltern immer wieder Folgendes:
„Ich möchte die Welt zu einem besseren Ort machen.“
Sie glaubte an den Wandel. Deshalb entschied sie sich für ein Politikstudium, angetrieben von dem Traum, eines Tages der Armee beizutreten und einer höheren Sache zu dienen. Sie wollte an vorderster Front des Wandels stehen. Sie wollte schützen, ihren Beitrag leisten.
Doch das Leben hatte andere Pläne.
Der Weg änderte sich und das Schlachtfeld sah anders aus als erwartet.
Denn manchmal gelingt es nicht, die Welt auf dem Weg zu verbessern, den wir uns vorgestellt haben.
Manchmal geschieht es durch Widerstandsfähigkeit.
Durch Interessenvertretung.
Indem du deine Stimme erhebst, wenn dein Körper versucht, dich zum Schweigen zu bringen. Indem du etwas erschaffst, das noch nicht existiert.
Und der Rest der Geschichte?
Sie trat nicht in die Armee ein.
Sie widmet ihr Leben der Aufklärung über Endometriose.
Nach sieben Jahren ärztlicher Verzögerung und Konsultationen bei 21 Gynäkologen, die ihre Menstruationsschmerzen als „normal“ abtaten, begann Laura selbstständig zu recherchieren und stellte schließlich selbst die Endometriose fest. Eine diagnostische Laparoskopie im Jahr 2018 bestätigte die Diagnose.
Es war einer dieser surrealen Momente: Nach der Operation aufzuwachen und Erleichterung (und sogar Freude) zu verspüren, nicht wegen des Eingriffs selbst, sondern weil es endlich Beweise gab. Beweise dafür, dass die Schmerzen nicht eingebildet waren. Beweise dafür, dass sie real waren. Beweise dafür, dass sie nicht „verrückt“ war.
In den darauffolgenden Jahren unterzog sich Laura fünf Operationen.
Dies ist Lauras Geschichte. Aber sie ist auch die Geschichte von 200 Millionen Frauen weltweit.
Eine Geschichte, die die strukturellen blinden Flecken im Gesundheitssystem für Frauen aufdeckt, wo chronische Schmerzen normalisiert, verharmlost und jahrelang unbehandelt bleiben.

Warum Toi Mon Endo NGO?
Im Jahr 2020, während des Lockdowns,
Laura stellte fest, wie wenige Erfahrungsberichte über Endometriose online auf Französisch verfügbar waren.
Sie beschloss, ein einfaches YouTube-Video zu veröffentlichen, in dem sie ihre Geschichte erzählt.
Dieser Moment veränderte alles.
Die Statistik „1 von 10 Frauen“ war nicht länger nur eine Zahl.
Es wurden Gesichter. Namen. Geschichten. Träume. Tränen.
Ihr Posteingang ist voller Nachrichten.
Endometriose war nicht länger nur eine abstrakte Prävalenzrate:
Es war eine kollektive, greifbare Realität.
Laura schloss ihr Studium im Juni 2020 ab und gründete im Juli 2020 Toi Mon Endo mit dem Ziel, gelebte Erfahrung in Bewusstsein, Interessenvertretung und systemische Wirkung umzuwandeln.
Entschlossen, eine Krankheit, die lange Zeit als unsichtbar galt, endlich sichtbar zu machen.
Von Belgien in die Schweiz?
Laura erkrankte 2022 an einer besonders schweren Form von Endometriose, die ihren linken Ischiasnerv beeinträchtigte und sie mit nur 24 Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen machte. Auf der Suche nach der richtigen Behandlung musste sie Ländergrenzen überschreiten und fand schließlich in Zürich die passende chirurgische Expertise. Diese Operation gab ihr ihr Leben zurück. Und wie es so oft im Leben heißt: Am Ende des Tunnels gibt es immer Hoffnung. So fand sie dort auch die Liebe und zog schließlich ganz nach Zürich.
Nachdem Laura mehrere Jahre lang die Situation der Endometriose aus der Perspektive der Patientinnen sowie auf institutioneller und politischer Ebene eingehend analysiert hat, weitet sie ihre Arbeit ab März 2026 auf die Schweiz aus.
Neben ihrer Tätigkeit als Leiterin von Toi Mon Endo aus der Ferne verfolgt sie ihren eigenen unabhängigen Weg und bietet wirkungsvolle strategische Initiativen und Beratungsleistungen für Patienten sowie für Institutionen, Krankenhäuser, Unternehmen und öffentliche Akteure an.

Wie kann Laura Sie unterstützen?
Was als persönliche Suche nach Antworten begann, hat sich zu einer strukturierten Mission entwickelt, die Versorgung, Prävention und Aufklärung im Bereich Endometriose zu verändern.
und um das sichtbar zu machen, was einst unsichtbar war.
Sind Sie bereit, gemeinsam unsere Herangehensweise an die Endometriose zu überdenken?


